!!! rechts jetzt neu !!! gehts zu meinen Mineralsteinen !!!

GRUBE ALTE HOFFNUNG in WEYER

 http://taunusmineralien.de/weyer.html

 

zum Vergrößern, klicke aufs Bild!

 

Fundort: Grube Alte Hoffnung / Weyer

rot = Eisenerz

blau dunkel = Silber

blau hell breit = Schiefer

schwarze Pfeile = Grubeneingänge

Ich Danke den Natur und Heimatfreunden Weyer für das alte Grubenverzeichnis!

Liebe Leser,

 

die folgenden Textseiten über die Geschichte des Bergbaus in Weyer wurden von meinem Nachbarn Axel Dörn sorgfältig zusammengestellt. Die Textquellen sind in den Texten angegeben.

Die weitere Bearbeitung wurde von mir vorgenommen.

zum Vergrößern, klicke aufs Bild oder Text!

klicke auf Download, dann gehts weiter!

Geschichte des Weyrer Bergbaus Seite 2.d
Microsoft Word Dokument 67.0 KB
Geschichte des Weyrer Bergbaus Seite 3.d
Microsoft Word Dokument 67.5 KB
Geschichte des Weyrer Bergbaus Seite 4.d
Microsoft Word Dokument 67.5 KB
Geschichte des Weyrer Bergbaus Seite 5.d
Microsoft Word Dokument 67.0 KB
EISENERZBERGBAU Seite 6.doc
Microsoft Word Dokument 83.0 KB
Geschichte des Weyrer Bergbaus Seite 7.d
Microsoft Word Dokument 89.5 KB

Bergbau in Weyer / die einzelnen Gruben!

Bergbau in Weyer, die einzelnen Gruben!.
Microsoft Word Dokument 658.5 KB

                                       LANGHECKE

 

GRUBE ALTER MANN     Grube Bangertshecke    

Grube Wasserschacht     Grube Rother Köppel      

Grube Bleiberg               Grube Leber

 

Klicke unten!

 

http://taunusmineralien.de/langhecke.html

 

ich danke Herrn

Peter Schönig von dem ich diesen tollen Link übernommen habe!

Copyright der Abbildungen und des Textes des obigen Links

ist Herr Peter Schönig

 


Eisenbach

 

Noch im 19. Jahrhundert wurde in Eisenbach Bergbau betrieben
und in Niederselters befürchtete man, dass dadurch die Mineralquelle gefährdet
werden könnte. In herzoglicher Zeit gehörte Eisenbach wie Niederselters zum Amt
Idstein, 1867 kamen beide zum Untertaunuskreis mit dem Kreissitz Bad
Schwalbach. In der preußischen Kreisreform 1886 wurden Eisenbach und
Niederselters dem neu gebildeten Kreis Limburg zugeordnet.

 Klicke unten!

http://taunusmineralien.de/eisenbach.html

 

ich danke Herrn

Peter Schönig von dem ich diesen tollen Link übernommen habe!

Copyright der Abbildungen und des Textes des obigen Links

ist Herr Peter

 

Grube Lindenberg / Münster

In der Umgebung von Münster im Taunus wurde bereits ab 1558
nachweisbar Rot ,-und Magneteisenstein in kleinen Schächten bis zu einer Teufe
(Tiefe) von 5 m abgebaut. Die offizielle Verleihung der Grube Strichen erfolgte
1840 an das Fürstenhaus Wied. 

1933 erreichte man durch Vortrieb einer Richtstrecke das

Grubenfeld Lindenberg
(erste Verleihung 1848). Nach weiteren Ausbauarbeiten,

z.B. Abteufen einer
Schachtanlage auf 221 m und Inbetriebnahme einer

Steinbrecheranlage, konnte
1941 die Grube Lindenberg eröffnet werden. Bedingt

durch Einschränkungen
während der Kriegszeit wurde die Grube aber erst Mitte

1950 völlig fertig gestellt.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, erhielt die Grube Lindenberg 1956

eine Erzaufbereitung mit
Brech- und Siebanlagen (als Besonderheit unter Tage).

Das geförderte Erz wurde
im Schacht bis zur Bunkersohle (60 m-Sohle)
hochgezogen, durchlief
die Aufbereitung, bevor es auf der 120 m-Sohle

(Stollensohle) zum
Abtransport über die Grube Strichen und eine ca. 3 km lange

übertägige Feldbahnanlage
zur Verladestelle am Bahnhof Aumenau gelangte.

Trotz aller Anstrengungen ließ das Überangebot der ausländischen

Eisenerze, die einerseits
billiger waren und andererseits einen höheren

Eisengehalt aufwiesen,
dem einheimischen Erz keine Chance.

seine Beurteilung der noch anstehenden Erzvorräte ergab, dass die
guten
Erzpartien bis Mitte des Jahres 1970 abgebaut sein würden. Aufgrund dieser Tatsache beschloss die damalige Besitzerin Harz-Lahn-Erzbergbau GmbH die Stilllegung der Grube zum 30.Juni 1970.

Dem damaligen Betriebsleiter der Grube Lindenberg, Herrn E.Weil,

ist es vornehmlich zu
verdanken, dass z.B. die Signalanlagen und die
zweimillionste Tonne
Eisenerz, die am 5.Februar 1970, kurz vor der Schließung,

gefördert wurde, heute in unserem Museum zu besichtigen sind.

 

Letzte Befahrung

Text: Fritz Meyer, Leiter des damaligen Heimatmuseums Weilburg

an der Lahn.

„Auf der Grube Lindenberg wird heute zum letzten Mal Erz

gefördert. Die letzte Eisenerzgrube im Kreisgebiet stellt ihren Betrieb ein.

Der 13.Juni 1970 wird einmal für die Geschichte des Erzbergbaus des
Oberlahnkreises zu einem traurigen Gedenktag werden, denn an

diesem Tage wird auf der
Grube Lindenberg, die als einzige Eisenerzgrube im

Kreis noch in Betrieb
war, zum letzten Mal Eisenerz gefördert. Nach Beendigung

abschließender
Aufräumungsarbeiten werden dann bald die letzten Bergleute die

Grube verlassen. Ein
Erwerbszweig wird damit aussterben, in dem einst durch

mehrere Jahrhunderte fast
der größte Teil der Kreisbevölkerung sein Brot

verdiente. Der heutige
Tag, an dem die letzte Tonne Eisenerz gefördert wird,

soll Anlass sein, noch
einmal in Wort und Bild an einer der letzten Befahrungen

der Grube teilzunehmen.
Hoch über dem Laubustal zwischen Wolfenhausen und

Münster liegen die
Betriebsgebäude mit dem weithin sichtbaren Förderturm der

Grube. Dort werden wir
erst einmal zünftig eingekleidet mit Fahranzug,

Gummistiefeln und
Schutzhelm. Die Karbidlampen, die wir erhalten, brennen

schon. Wir gehen dann in
Begleitung des Obersteigers zum Förderschacht und

fahren zunächst zur 60
m-Sohle, der sog. Bunkersohle. Dort wird das Erz, das

von den unteren Sohlen
mit Wagen im Förderschacht hochgezogen wird, in Bunker

gekippt, von denen es in die Aufbereitung gelangt. 
Wir fahren dann tiefer auf die 120 m-Sohle. Es ist die sog.

Stollensohle. Hier werden
die Züge zusammengestellt, die dann durch den fast

drei Kilometer langen
„Münsterstollen“ zur Grube „Strichen“ zwischen Langhecke

und Aumenau mit einer
Diesellok gefahren werden. Am Stollenmundloch werden die

Loks gewechselt. Der Zug
mit den vollen Wagen fährt zur Verladestelle am

Bahnhof Aumenau, der
leere Zug fährt den langen Weg zurück in das

Grubengebäude, um wieder
gegen einen beladenen ausgetauscht zu werden. Auf der

120 m- Sohle besichtigen
wir auch die Bergestrecke. Hier wird das taube

Nebengestein mit
Elektroloks abgefahren, um damit Hohlräume zu verfüllen.

Wir fahren dann zum Abbau auf der 170 m-Sohle, um uns anzusehen,

wo das metallisch
schimmernde Erz abgebaut wird. Hier gehen die mit Pressluft

angetriebenen Bohrer in
das Erz. Mitgeführtes Wasser schlägt den entstehenden

Staub nieder. An anderer
Stelle wird das Erz mittels Pressluft auf einen

T2G-Lader geladen und zu
den Bunkern gefahren. Der uns begleitende Obersteiger

führt uns auch zu dem
westlichsten Teil der Wetterstrecke, deren Ausbau bereits

von dem nachdrückenden
Gebirge zusammengestürzt ist. Holzstempel von einem

Durchmesser von über 20
cm sind wie Streichhölzer zusammen geknickt. „So wird

es in der Grube bald an
vielen Stellen aussehen, wenn hier nicht mehr

gearbeitet wird“, sagt
unser Führer mit etwas Wehmut in der Stimme. 
 

Unser Weg führt zurück zum Förderschacht. Mit der Signalanlage

wird der Förderkorb
gerufen und wir fahren wieder mit rund 4 Meter pro Sekunde

zum Abbau auf der 250 m-Sohle.
Für einen Nichtbergmann ist es schon ein etwas eigenartiges

Gefühl von der
unsichtbaren Hand des Maschinisten über Tage mit solcher

Geschwindigkeit und
höchster Präzision in die Tiefe gefahren zu werden, während

man im Schein der
Karbidlampen nur die vorbeisausende Schachtwand sieht. Von

oben tropft das durch
Eisenstein rot gefärbte Wasser auf uns herab. Mit einem

sanften Ruck hält der Korb.

Wieder steigen wir aus, um uns den Abbau mittels Schrapper,

einem kastenartigen
Fördergefäß, das von einem elektrisch betriebenen Haspel an

langen Drahtseilen
gezogen wird, anzusehen.

Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn man daran denkt, dass

da, wo Motorenlärm, das
Kratzen des Schrappers und das Dröhnen der Abbauhämmer

und Bohrer die Grubenbaue
erfüllten, jetzt plötzlich Ruhe eingetreten ist, und

die starken Lampen und
Scheinwerfer, die die Arbeitsplätze in helles Licht

tauchten, für immer erloschen sein sollen.
Wir klettern noch eine 12 Meter hohe steile Fahrt (Leiter) hinab

zum Füllort der 250
m-Sohle, wo in einem Nebenraum die schweren Pumpenaggregate

dafür sorgen, dass die
vorhandenen Wasser nach oben gepumpt werden. Noch einmal

sehen wir zu, wie die in
langer Reihe wartenden vollen Wagen gegen leere im

Förderkorb ausgetauscht
werden. Dann wird auch für uns das Läutesignal gegeben.

Im Förderkorb geht es
aufwärts und plötzlich stehen wir wieder im strahlenden

Sonnenschein. Die letzte
Befahrung der Grube Lindenberg ist beendet. Erst jetzt

hat man Verständnis für
das Gefühl der Bergleute, die lange Jahre unter Tage

arbeiteten.
Gewiss, es ist eine schwere und gefährliche Arbeit, die der

Bergmann verrichtet, aber
gerade das ist es, wodurch er mit seinem Beruf so

stark verwurzelt ist.
Abschließend sei noch ein Vers von Willi Berneiser

zitiert, der noch einmal
hineinführt in die schwere Wirklichkeit:


„Glück auf! Klingt unser Gruß,
Wenn wir nach Jahr und Tag Ade dem Berge sagen, Wenn

aufgehört das Jagen Die Mühen und die Plag.“