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Der Ort selbst liegt im Tal des von Norden nach Südosten fließenden Laubusbachs, das sich an dieser Stelle durch das Einmünden eines weiteren aus Osten herankommenden Bachtales weitet. Der Ortskern hat den Aufbau eines Haufendorfs. Insbesondere im 20. Jahrhundert entstanden jedoch Neubaugebiete, insbesondere in Richtung Südwesten und Nordosten. Der Bach befindet sich im Ortskern auf rund 190 Metern Höhe. Oberhalb des Talhangs steigt das Gelände nach Westen nur leicht an, während die östliche Hälfte der Gemarkung und das Gebiet nördlich des Orts von stärkeren Höhenunterschieden geprägt ist. Der höchste Punkt mit 298 Metern befindet sich an der östlichen Gemarkungsgrenze. Die Gemarkung ist hauptsächlich von landwirtschaftlich genutzter Fläche bedeckt. Im Osten und Südosten ist die Gemarkung von einem Waldgebiet umschlossen. Außerdem prägt ein stillgelegter Basaltsteinbruch am Hahnberg nördlich des Orts die Landschaft.

Ein Steinkistengrab in der Weyerer Gemarkung lässt sich auf 1200 bis 1000 v. Chr. datieren. Erstmals urkundlich genannt wurde der Ort 790.

Die Reformation wurde um 1550 eingeführt. Bis heute ist der Ort mehrheitlich evangelisch.

1971 schloss sich der Ort im Rahmen der Gebietsreform in Hessen der neu gegründeten Gemeinde Villmar an. Im gleichen Jahr wurde die Grund- und Hauptschule im Ort aufgelöst.