Hügelgräber

Die Kultplätze und Siedlungen der Kelten und Römer waren über Strassen und Handelswege mit einander verbunden. Vom Villmarer Duneberg und der Bergbausiedlung von Weyer-Oberbrechen oder Aumenau-Langhecke führte die heutige „Alte Heerstrasse“ sowohl Richtung Oberursel / Altkönig oder der Wetterau und dem Glauberg, als auch nach Norden zum Dünsberg / Biebertal und Waldgirmes / Wetzlar.
Für Kelten und Römer war die Alte Heerstrasse ein wichtiger Handelsweg, eine bedeutende „Eisenstrasse“ zwischen Rom, Gallien und Germanien.

Als die Franken um 600 n.Chr. die römischen Gebiete an Lahn, Rhein und Mosel in Beschlag nahmen und christliche Missionare im Gefolge von Bonifatius ins Land kamen, wurden die traditionellen Kultstätten in der Nähe Keltischer Siedlungen häufig für christliche Religionszwecke umfunktioniert oder völlig zerstört und gerieten dadurch in Vergessenheit.
So erging es auch dem Duneberg, der für keltische Druiden und die Stammesführer unserer Vorfahren ein heiliger Ort war. Auch die nahe gelegen Hügelgräber im Wald von Weyer Richtung Münster, sind weiterer Beleg für die kulturhistorische Bedeutung des gesamten Gebietes rund um den Villmarer Ortsteil.